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Die Gestaltung des historischen Mühlenweges schreitet voran
Seit dem März dieses Jahres 2025 hat sich wieder einiges bei der weiteren Gestaltung des historischen Mühlenwege, der bei der Merzenmühle seinen Anfang nimmt und bei der früheren Wettengelmühle endet, getan.
Nachdem im Mai dieses Jahres die Stadtwerke Langen das Mühlrad an der Merzenmühle erneuern ließen, konnten die Arbeiten am Mühlengang des Schneidhiwwelsplatzes nicht fortgesetzt werden. Die untere Naturschutzbehörde verhängte wegen der Laichzeit und des Schlüpfens der Kaulquappen einen Baustopp. Die Sanierungsarbeiten konnten daher erst wieder im August aufgenommen werden.
Die Stadtwerke Langen befreiten den oberen Mühlengang von den Resten der Baumfällung und sanierten unter einem erheblichen logistischen Aufwand den Untergrund des Kanals. So wurde der Schlamm entfernt ,die Kanaldecke wurde neu verfestigt und somit für die oberirdische Pflasterung vorbereitet. Ebenso säuberten sie die alte Sandsteinmauer von Farn und sonstigen Gewächsen und verfugten die Steine neu. Auch wurden die ersten Stromleitungen für die spätere Beleuchtung des Mühlenschachtes verlegt. Der VVV mit seinem Vorsitzenden Chris Muth und die Heimatkundigen bedanken sich an dieser Stelle bei Bürgermeister Dr. Jan Werner und bei dem Stadtwerke Geschäftsführer Uwe Linder, die dem Projekt von Anfang an sehr aufgeschlossen gegenüberstanden und für die Gestaltung sorgten.
Im September konnte dann bei günstiger Witterung durch die Gartenbaufirma Raab die Pflasterung durchgeführt werden. Für den Untergrund wählten sie zur Stabilisierung vulkanisches Gestein, um dann die circa 12 qm große Fläche mit hellen und freundlichen Metaphyrsteinen (Natursteinen) zu pflastern. Der verrottete Holzzaun, der die Sicht auf den Kanal versperrte, wurde Anfang November von der Schlosserei Eckstein durch ein anthrazitfarbenes Schutzgitter ersetzt. Dieses Gitter ermöglicht einen ungehinderten Durchblick auf den früheren Mühlengang. In diesen wird als nächstes an dem ehemaligen Achsloch, indem sich das frühere Mühlrad befunden hatte, eine stilisierte Mühlradimitation angebracht werden. Die Konstruktion wurde von Prof .F. Oppermann entworfen und befindet sich nunmehr in der Fertigungsphase.
Im Monat Oktober konnten die Heimatkundigen einen großen Erfolg für die Gestaltung des Mühlenweges verbuchen. Mit Hilfe der Gartenbaufirma Raab konnten sieben Schilder, die den Mühlenweg nachzeichnen, angebracht werden. Die Schilder wurden von Reinhold Werner und Heribert Gött entworfen. Die französischen und englischen Übersetzungen erfolgten dankenswerterweise durch Regina Steinmeyer, die diese Fächer am Dreieichgymnasium unterrichtete. Die Beschilderung, die von der Firma Siegel Buck Janik realisiert wurde, beginnt an der Sterzbachquelle , verläuft über Kleinhansenmühle zur ehemaligen Breidertsmühle und endet an der ehemaligen Wettengelsmühle. An diesem neu gestalteten Platz vor der Mühle, der von zwei Mühlsteinen gekrönt wird. erneuerte das Ordnungsamt die Straßenschilder und versah sie mit Erläuterungen. So verweisen sie auf die frühere Mühle und die Wiesen, die Langen prägten.
In Planung sind durch den VVV noch die Aufstellung von zwei Bänken auf dem Schneidhiwwelplatz, die dort zum Verweilen einladen. Diese werden dann den Mühlenweg komplettieren und den denkmalgeschützten Platz der ehemaligen Sühnekreuze bereichern.






