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Pressemitteilungen > Steckbrief: Ebbelwoifest 2014

19.06.2014

Ebbelwoifest 2014 – mit Bachgassenmarkt, Fest- und Juxplatz
sowie Heckenwirtschaften


Agenda/Ablauf
Das Ebbelwoifest wird seit 1974 in ununterbrochener Fol­ge am letzten Ju­ni-Wochenende gefeiert. Mit­tel­punkt ist der Vierröhrenbrunnen, aus dem an den vier Festtagen nur „Ebbelwoi” fließt und der sich im Laufe der Jahre zum Treff­punkt und Kom­mu­ni­ka­tions­zen­trum für Jung und Alt entwickelt hat.

Entwickelt und ein­ge­spielt hat sich auch ein mitt­ler­wei­le nun schon tra­di­tio­nel­les Basis- und Rahmenprogramm: Feuerwerk, Singen der Langener Chöre, Ebbelwoidaaf und -staffel, Krönung/Proklamation des Eb­bel­woi­kö­nigs & der –prinzen/-prinzessinnen, Früh­schop­pen und Bachgassenmarkt, moderner Ver­gnü­gungs­park, die Langener Alt­stadt mit Gastronomie in He­cken­wirt­schaf­ten und auf dem Kirchschul­hof.

Auch der Ab­lauf der „Langener Nationalfeiertage” hat Tradition: Die Fest­mei­le mit Verpflegungs-, Süßigkeits- und Getränkeständen und Fahr­ge­schäf­ten öffnet am frühen Freitagnachmittag. Um 18 Uhr ist dann Eb­bel­woi­an­stich am Vier­röh­ren­brun­nen auf dem Wil­helm-Leusch­ner-Platz vor der Stadt­kir­che. Sobald es dun­kel geworden ist, wird auf der Weiherwiese das Bril­lant­feu­er­werk gezündet. Samstagnachmittag fol­gen Ebbelwoidaaf und die Krö­nung des Ebbel­woi­kö­nigs, außer­dem wer­den re­gel­mä­ßig „Oige­plackte” vom Brun­nen­wirt zu ech­ten Lang­en­ern „ge­daaft”. Samstags und sonn­tags fin­det ent­lang der Bach­gas­se zwischen 14 und 22 Uhr der Bach­gas­sen­markt statt. Son­ntag­vor­mit­tag zum Früh­schop­pen nimmt die Eb­bel­woi­staf­fel im Fest­zelt am Wil­helm-Leusch­ner-Platz ihren Lauf. Mon­tag­vor­mit­tag steht ganz im Zei­chen der Langener, „Oi­ge­plack­te” und deren Gäs­ten, die am Vier­röhren­brun­nen zum in­for­mel­len Früh­schop­pen das Ebbel­woi­fest Re­vue pas­sieren las­sen. Kultiger Aus­klang ist der „last order”-Schoppen von 22 Uhr an.


Bachgassenmarkt
23 Beschicker of­fe­rie­ren ih­re Waren – zu den Öffnungszeiten Sa./So., 28./
29. Juni, je­weils von 14 bis 22 Uhr. Neun der Marktanbieter stam­men aus Langen, je­weils drei aus Egelsbach und zwei aus Rödermark - die übrigen rei­sen unter anderem aus Dreieich, Dietzenbach, Seligenstadt, Rodgau, Kahl, Kleinwallstadt und Maintal an.

Der „Verein der Freunde der Langener Stadtkirche” zäumt wie­der seinen traditionellen Bü­cher­floh­markt auf.

Das angebotene Sor­ti­ment der übrigen Marktstände fasst zu einem großen Teil Schmuck – und zwar in etlichen Varianten: Gold, Silber, „mit Steinen”, Modeschmuck, Handgefertigtes, Magnetschmuck. Im An­ge­bot ste­hen zu­dem Seife, Marmelade, Tiffany, Stoff- und Kosmetiktaschen, Dinkelkissen, Dekokatzen, Gestricktes & Gehäkeltes, Genähtes & Besticktes, Stempel, Ölbilder, selbstgenähte Kin­der­klei­dung und Schürzen.


Ebbelwoistaffel
Seit 1975 zählt die Ebbelwoistaffel am Sonn­tag­vor­mit­tag zum fes­ten Pro­gramm der „Langener Nationalfeiertage”.

Der humorvoll-sportliche Wettbewerb, an dem in den zurückliegenden 39 Jahren schon mal bis zu 40 Mannschaften an den Start gingen, nahm da­bei bis 2011 stets im Freien seinen Lauf. Aus­tra­gungs­ort für die Gaudi-Kon­kur­renz war für Jahrzehnte der alte SSG-Platz an der Zimmerstraße, später der SSG-Kunstrasenplatz „An der Rechten Wiese”.

Diese Tra­di­ti­on ist 2012 gebrochen worden. Die 38. Ebbelwoistaffel, an der 28 Teams mitmischten, lief in der Alt­stadt und „indoor”, und zwar im Hausmann-Festzelt auf dem Alten Rat­haus­hof. Das bleibt so bei der jetzt 40. Ebbelwoistaffel, die am Sonntag, 29. Juni, 11 Uhr. Was dort abgeht, bleibt indes noch das Ge­heim­nis des VVV-Organisationsteams um Thorsten und Stefan Lenz, Sven Metz­ger und Brunnenwirt Heinz-Georg Sehring. Die Mannschaften, die aus fünf Per­sonen bestehen, be­kom­men erst kurz vor Veranstaltungsbeginn die Auf­ga­ben mitgeteilt. Lenz/Metzger/Sehring: „Es geht um leicht zu bewältigende Aufgaben, bei de­nen alle Teil­neh­mer Chan­cen­gleich­heit ha­ben. Es sind kei­nes­wegs nur sportliche Leistungen zu er­bringen, sondern auch Ge­schick­lich­keit und Glück ge­hö­ren zum Sieg.” Für die Bestplatzierten hat′s Medaillen und Pokale, alle Teil­neh­mer kriegen ei­ne Erinnerungsurkunde. Mitmachen kön­nen Vereine, Stammtische, Fa­mi­li­en, Hausgemeinschaften, Hobbygruppen und so­ge­nannte freie Grup­pier­ung­en – üb­ri­gens nicht nur aus Langen.

Anmeldungen für die Ebbelwoistaffel sind noch möglich, müs­sen aber schrift­lich erfolgen. An­lauf­stel­le und Kon­takt ist Brunnenwirt Heinz-Georg Sehring, Wassergasse 2. Auch An­mel­dung per Fax (06103/ 27747) oder via Mail (hs.kbl@stadtwerke-langen.de) ist möglich.


Fest- und Juxplatz
Das Ebbelwoifest-Gelände längs der B3-Schiene (Frankfurter Straße/ Fahr­gasse/ Darmstädter Straße/Wilhelm-Leuschner-Platz & Alter Rathaushof/ Bach­gasse) hat gut 58 Anlaufstationen: Karussells, Imbiss-, Los- und Schieß­buden, Jux- und Fahrgeschäfte.

Hauptattraktion für die Jüngsten dürfte da­bei das um 1900 gebaute und 1979/1980 renovierte Nostalgie-Karussell der „Hayner Reitschul” sein. Der Doppelstöcker mit Holzgäulen, Drehgondeln und Schaukelschiffen nimmt seinen Stammplatz, den Schneidhiwwelplatz, ein.

Das Rie­sen­rad fehlt in diesem Jahr, da­für wird auf dem Alten Rathaushof das „Magic House” aufgebaut, in dem die Be­su­cher auf drei Etagen und ei­ner Ge­samt­län­ge von 200 Metern 70 Spezialeffekte aus der „Welt der Magie” erwarten.

Spaß sol­len die Ebbelwoifest-Besucher auch an fünf anderen augenfälligen Fahrgeschäften haben: der „Drop Zone” an der Frankfurter Straße, bei der man – so die Werbung– „das Kribbeln beim frei­en Fall aus 21 Metern Hö­he genießen kann”; dem vis à vis der „Drop Zone” ausgerollten „Crazy Carpet” – einem „Kinderfahrgeschäft der Superlative mit dem Ner­ven­kit­zel wie bei den Großen”; dem „Wellenflug”-Kettenkarussell vor der Stadt­kir­che; dem „Air Crash” an der Kreu­zung Rheinstraße, Fahrgasse, Dieburger, Darmstädter – einem 40 Me­ter hohen Turm mit zwei, 100 kmh schnel­len Gondelauslegern. Quasi nebendran, am Südende der Fahrgasse, lockt das „Adventure shuttle” mit „virtual-action-movie”.


Heckenwirtschaften
Für Brunnenwirt Heinz-Georg Sehring und Wal­ter Metzger, den VVV-Vor­sitz­en­den, sind sie das „Rückgrat des Ebbelwoifests” – die Hecken­wirt­schaf­ten. Die zünftigen Freiluftkneipen in Toreinfahrten, Scheuern, Re­mi­sen, Hin­te­rhö­fen und Hausgärten bil­den denn auch in der Tat so et­was wie ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal der großen Langener Altstadtfete gegenüber an­de­ren Volksfesten in der Rhein-Main-Region.

Vor ei­ni­gen Jahren ging die Zahl der Heckenwirtschaften beim Eb­bel­woi­fest im historischen Kernquartier von Langen indes kon­ti­nu­ier­lich zurück. Vor allem drei Tra­ditions­hecken­wirt­schaften in Fahr- und Obergasse, seit Jahrzehnten ei­ne fes­te Bank und Publikumsmagnet während der vier tol­len Ebbelfest-Tage, blieben (und blei­ben auch weiterhin) zu: der „Werkhof im Tor­bogen”, Fahrgasse 3; der „Altvater” mit seinem lauschigen Ro­sen­gar­ten und Goranschs Gar­ten in der Obergasse.

Dennoch scheint der Trend gestoppt. „Wir haben uns stabilisiert, es öff­nen beim Ebbelwoifest 2014 wie­der 36 bis 38 Heckenwirtschaften”, sal­die­ren VVV-Vorsitzender Wal­ter Metz­ger und Brunnenwirt Heinz-Georg Sehring.

Wobei auch des Brunnenwirts Fa­mi­lie er­neut ihren Bei­trag leistet. Nach der erfolgreichen Pre­mi­e­re in 2012 öff­nen die Sehrings (mit dem Team der Langener Blumenstubb) heu­er zum dritten Mal wie­der ih­re Hof­rei­te in der Wassergasse 2 für das Pub­li­kum. Es liegt dort ei­ne Eb­bel­woi-Ge­tränke­karte aus, auf der selbst­ge­kel­ter­te Stöffchen, zum Bei­spiel „Sie­ben­schlä­fer”-Ap­fel­wein, offeriert werden. Auch das frühere „Altstadtstübchen” an der Ecke Fahr-/Vierhäusergasse macht wie­der mit – unter neuer Leitung. Und auch beim „Metzger Fritz” ist wie­der Heckenwirtschaft an­ge­sagt – unter der Re­gie von Uli Zel­ler & Axel Schüller.

„Nur” als Heckenwirtschaft prä­sen­tie­ren sich im zweiten Jahr die Scherer­hallen. Lediglich in der Hofeinfahrt (Nordseite S-Kurve am Alten Rathaus) gibt’s Gastronomie. Die Hal­le selbst, in der zu den Ebbelwoifesten 2011 und 2012 „Par­ty gemacht” wurde, wird nicht bespielt.


Kirchschulhof
Es war ei­ne Hiobsbotschaft, dass der Ver­ein Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr beim Eb­belwoifest nicht mehr als Gast­ge­ber zur Ver­fü­gung steht. Seit An­fang der 80er Jahre hatte die Feu­er­wehr den beliebten Kirchschul­hof bewirtet, Hähnchen, Haxen und Handkäs aufgetischt und Ebbelwoi und an­de­re Ge­trän­ke ausgeschenkt. Un­ter den großen Bäumen zwi­schen Kir­che und Pfarr­haus saßen die Be­su­cher und ließen es sich gut gehen. Doch der Verein, des­sen Auf­ga­be die Un­ter­stüt­zung der Feuerwehr-Einsatzabteilung im finanziellen und kameradschaftlichen Be­reich ist, kann das Großereignis mit Auf- und Ab­bau und viertägigem Dau­er­ein­satz per­so­nell nicht mehr stemmen.

Weitergehen wird es mit dem Kirch­hof trotzdem. Denn Metz­ger hat zu­sam­men mit Brunnenwirt Heinz-Georg Sehring in Detlev Kraft ei­nen Nach­fol­ger gefunden. Der Langener ist nicht nur durch sein Rei­se­bü­ro bekannt, sondern auch durch sei­ne gastronomischen Aktivitäten und sein Ver­an­stal­tungs­manage­ment. Mit seinem Flammkuchenwagen ist er bei­spiels­wei­se auf Weinfest, Weih­nachts­markt und Maimarkt Wassergasse präsent. Seit Jahren ist zu­dem der von ihm bewirtschaftete Platz an der Frankfurter Straße vor der früheren Janusz-Korczak-Schule ein Ebbelwoifest-Stim­mungs­ma­cher, woran sich auch in Zu­kunft nichts än­dern soll.

Kraft will im Kirch­hof Bewährtes bei­be­hal­ten und in Ab­stim­mung mit dem VVV auch neue Akzente setzen. Dabei hat er ei­ne starke Mar­ke an sei­ner Seite, nämlich Apfelweinspezialitäten des prominenten Keltermeisters Jörg Stier aus Maintal-Bischofsheim, der auch ei­nen Teil des Langener „Sie­ben­schlä­fers” produziert. Das samstägliche Singen der Chöre wird als Tra­di­ti­on bei­be­hal­ten.


Sicherheitskonzept
Damit das Festgeschehen mit Zehntausenden von Besuchern mög­lichst rei­bungs­los vonstatten geht, haben die Stadt und der VVV das Si­cher­heits­kon­zept überarbeitet. Daran mitgewirkt haben unter anderen die Polizei, das Rote Kreuz und die Feuerwehr. Das Kon­zept definiert die Ar­beit der Einsatzkräfte und stimmt sie aufeinander ab, falls es zu Zwi­schen­fäl­len kom­men sollte. Dadurch soll ein Höchstmaß an Si­cher­heit und im Be­darfs­fall an Hilfeleistungen gewährleistet werden. Neu ist, dass ein Flucht­weg zur August-Bebel-Straße mit einem großen Ban­ner aus­ge­wie­sen wird. Auch die gemeinsame Festwache von DRK und Po­li­zei an der Frank­fur­ter Straße wird mit Ban­ner oder Flag­ge deut­lich gemacht. Stadt und VVV bit­ten die Besucher, Fahrräder nicht in den als Rettungswege aus­ge­wie­sen­en Be­rei­chen am Hegweg, der Kaplaneigasse und der August-Bebel-Straße zu par­ken.

Peter Holle (VVV-Beiratsmitglied)
Verkehrs- und Verschönerungsverein 1877 Langen e.V.
info@vvv-langen.de





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