VVV-Banner
Impressum | Vorstand | Vereinssatzung   

Pressemitteilungen > Kontra Müll und Unwirtlichkeit

21.08.2009

VVV gründet Arbeitsgruppe / 18er im Visier

Nicht nur am Rande des Ebbelwoifests Ende Juni und beim Weinfest Anfang August haben es die Organisatoren beider Volksvergnügungen, die Vor­ständler und Beiräte des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Langen, von etlichen Bürgern zu hören bekommen: „Die Sauberkeit auf den Straßen in Langen und in unserer Feldgemarkung lässt zu wünschen übrig.” Heinz Georg Sehring, der künftige Brunnenwirt und Beisitzer im VVV-Spitzengremium, brachte das Thema während der jüngsten Vor­standssitzung aufs Tapet – und löste damit eine längere, durchaus kon­troverse „Was tun?”­-Diskussion aus. An deren Ende stand der Beschluss der VVV-Oberen, eine Arbeitsgruppe aus der Taufe zu heben. Sie wird sich unter Federführung des VVV-Chefs Walter Metzger gleich nach dem Ende der hessischen Sommerferien konstituieren – in der letzten Augustwoche, am Abend des ersten Schultags.

„Das ist auch so etwas wie eine Hausaufgabe für uns, sich um dieses Thema zu kümmern”, erklärt VVV-Vorsitzender Walter Metzger und begründet das unter anderem mit dem Traditionsnamen des von ihm geführten Vereins. „Das mittlere ‘V’ beim VVV steht ja für Verschönerung. Wir sehen das als Auftrag und Verpflichtung, hier aktiv zu werden.”

Besonders ins Visier wollen die VVVíler den jüngsten Stadtteil von Langen nehmen, der auf dem Gebiet des Bebauungsplans 18 („Langener Norden”) entsteht. Das Siedlungsgebiet, das sich zwischen Nordumgehung, Nördlicher Ringstraße/Sophie-Scholl-Straße, Lutherstraße/Hans-Kreiling-Allee erstreckt, fasst 15 Hektar und bietet Raum für 1200 Menschen. Seit 2006 ist das Areal fix und fertig erschlossen mit Straßen, Laternen, Kanal und Leitungen für Erdgas, Wasser, Strom und Telekommunikation.

Der Bau der hier vorgesehenen Reihen- und Mehrfamilienhäuser kommt indes nur zögerlich voran – mehr als die Hälfte der Grundstücke liegt brach, verwildert, versteppt. Etliche Zeitgenossen entsorgen hier ihren Haus- und Sperrmüll.Doch nicht nur über diese illegalen Abfallkippen beschweren sich die Neubürger beim VVV. Kritik gibt es auch und gerade daran, dass die Seitenstreifen der Elisabeth-Selbert-Allee in voller Länge als Großraum-Parkplatz für Lastwagen, Hänger und Fahrzeugen von Bau- und Kanal­reinigungsfirmen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zweckentfremdet werden. Als weiteres schlechtes Beispiel für die Unwirtlichkeit des Stadtteils nennen die Anwohner die Bauschuttdeponie, die im Nordosten der Elisabeth-Selbert-Allee einst als „Provisorium” angelegt worden ist, aber seit Jahr und Tag expandiert.

Peter Holle (VVV-Beiratsmitglied)
Verkehrs- und Verschönerungsverein 1877 e.V.
info@vvv-langen.de




Aktuelle Nachrichten

Nächste Veranstaltung
am 27.09.2017

Tagesfahrt nach Luxemburg: Besuch des Euro­päischen Gerichtshofes und Führung durch die Altstadt, Abfahrt an der Stadthalle/Rathaus

Letzte Pressemitteilung
vom 13.09.2017

VVV sucht noch Baumspender

Letzte Bildergalerie
vom 21.07.2017

Kilometersteine 2017

Unterstützt von der
Bürgerstiftung Langen
(Infos mit Klick auf das Logo)
Bürgerstiftung Langen