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Pressemitteilungen > Neue Blumenkästen am Vierröhrenbrunnen

05.06.2009

„Langen blüht auf”: VVV kauft bei Max-Eyth-Schule ein

Alles neu macht der Mai. Zum Start seiner diesjährigen „Langen blüht auf”-Aktion hat der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) acht funkelnagelneue Blumenkästen angeschafft und damit das Wahrzeichen der Stadt, den Vierröhrenbrunnen zwischen Stadtkirche und Altem Rathaus, aufgemöbelt.

Für viele dürften die trapezförmigen tannengrün gestrichenen Kisten schon zum Blickfang geworden sein. Sowas gibt's halt weder im Gartencenter noch im Bau- oder Möbelmarkt. Die 1,50 Meter langen, jeweils 20 Zentimeter breiten und hohen Kübel sind aus wasserfest verleimtem Sperrholz gefertigt. Die Eckverbindungen wurden nicht geschraubt oder genagelt, sondern „unsichtbar” ausgeführt – mit Lamello-Flachformfedern und wasserfestem Leim. Ebenfalls nicht zu sehen ist der Ablauf fürs Stauwasser – dafür gibt`s Bohrungen an den Kästenböden. Gestrichen hat man mit ökologisch unbedenklicher Osmo-Landhausfarbe. Sie trägt das Prädikat „blauer Engel” und zählt zu den wenigen, die auch zur farblichen Gestaltung von Kinderholzspielzeugen eingesetzt werden dürfen.

Das alles zeugt von gediegener Hand- und Handwerksarbeit. Bestellt und gekauft hat der VVV diese Einzelanfertigungen in der Nachbarstadt Dreieich. Hergestellt und geliefert worden sind die guten Stücke von der dortigen Innovativen-Produktions-Schule (!PS) am Max-Eyth-Berufsschulzentrum (MES) im Haus des lebenslangen Lernens in Sprendlingen (HLL).

Das Bild zeigt v. l. n. r.: VVV-Vize Manfred Wuttke, VVV-Vorstandsmitglied Heinz-Georg Sehring, Ralf Höger (!PS-Fachlehrer für Holztechnik), die !PS-Schüler Sandra Obendorfer, Giacomo Tripodoro, Dominik Schilk, Mirasgher Pamiri, Mario Milkutat und Daniel Pfeiffer. (Foto: VVV/Schönwälder)

Diese Fortbildungseinrichtung steht 16- bis 20-jährigen jungen Leuten offen, die mindestens einen Hauptschulabschluss haben, bis dato aber keinen Ausbildungsplatz im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich ergattern konnten. Die !PS-Schüler haben eine Fünftage-Woche. An dreien bekommen sie Unterricht in der MES, kriegen von ihren Fachlehrern Ralf Höger (Holz) und Wolf-Dieter Petri (Metall) eine „berufliche Grundbildung” in den Sparten Metall- und Holztechnik. An zwei Tagen schwärmen sie zu !PS-Partnerfirmen aus, bei denen sie betreute Praktika absolvieren. Höger und Petri: „Die können sich hier auch persönlich bei den jeweiligen Betrieben bekannt machen und so ihre Chancen auf einen Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatz erhöhen.”

Das klappt in der Regel wohl recht gut. Von den gegenwärtig 30 !PS'lern, die zurzeit aufs Zertifikat und die Zeugnisse „ihrer” Schule hinarbeiten, haben laut Höger und Petri 22 „eine gute Perspektive”. Das sei in der Tat „nicht schlecht” – wie sich überhaupt die bisherige !PS-Bilanz durchaus als Erfolgsgeschichte lesen lässt. „Die in den letzten Jahren erreichte Vermittlungsquote liegt bei durchschnittlich 75 Prozent”, saldieren Höger und Petri, „was im Vergleich zu anderen ,berufsvorbereitenden Maßnahmen als gut bis sehr gut einzustufen ist.”

Einen guten Ruf haben auch die !PS-Produkte. Denn: In den Holz- und Metallwerkstätten auf dem MES-Schulgelände an der Frankfurter Straße in Sprendlingen wird mitnichten nur Betriebsalltag simuliert, sondern hier entsteht Profi-Ware. Das geht rund wie im richtigen Berufs- und Geschäftsleben. Es gehen „reale Bestellungen” (Höger) von Privatleuten, Firmen, Vereinen und Institutionen ein, die Orders werden binnen einer Frist abgearbeitet, die Preise kalkuliert, die Metall- und Holzprodukte gegen Lieferschein an den Kunden gebracht.

Rege Nachfrage herrscht dabei in Langen. Nach den Blumenkästen am Vierröhrenbrunnen liefert das !PS-Team demnächst in der Sonnenblumenschule an der Zinkeysenstraße eine Bank-Tisch-Kombination aus Stahl und Holz aus. Und die Ludwig-Erk-Schule an der Bahnstraße kriegt danach eine Sechserbank. „Wir haben auch einen Auftrag aus Frankfurt laufen”, berichtet Höger, „wir machen ein Tischfußballspiel für ein Ingenieurbüro.”

Wer sich für einen Platz an der !PS interessiert oder dort Kunde werden möchte oder ein Betriebspraktikum anbieten will, wende sich an die Max-Eyth-Schule, Frankfurter Straße 160-166, 63303 Dreieich, Telefon 06103/31316789, E-Mail: kontakt@mes-dreieich.de, Internet: www.mes-dreieich.de. Man kann auch Wolf-Dieter Petri anrufen – seine Nummer ist 0163/5112649.

Peter Holle (VVV-Beiratsmitglied)
Verkehrs- und Verschönerungsverein 1877 e.V.
info@vvv-langen.de





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